Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: Rangeln um die Pole Position

Beiträge 61 - 70 von 82
  • Bloomberg auf Sendung

    Wanli, 27.11.2019 09:54, Antwort auf #60
    #61

    150 Millionen hat Bloomberg angeblich erstmal reserviert für seine Kampagne; mittlerweile gibt es einen ersten Werbespot, der ganz schön illustriert, mit welchem Image der Mann zu werben gedenkt.

    http://www2.politicalbetting.com/index.php/archives/2019/11/27/bloombergs-wh2020 -bid-looks-serious-and-credible-and-it-helps-that-hes-worth-50bn/

  • Kamala Harris drops out of presidential race

    saladin, 03.12.2019 20:17, Antwort auf #61
    #62
  • RE: Kamala Harris drops out of presidential race

    an-d, 03.12.2019 21:43, Antwort auf #62
    #63

    Hier ihre Twitter-Nchricht:

    To my supporters, it is with deep regret—but also with deep gratitude—that I am suspending my campaign today. But I want to be clear with you: I will keep fighting every day for what this campaign has been about. Justice for the People. All the people. https://medium.com/@KamalaHarris/i-am-suspending-my-campaign-today-6dca8cefb252

  • wer noch im rennen ist und wie ich das rennen derzeit sehe

    saladin, 03.12.2019 22:35, Antwort auf #63
    #64

    15 kandidatInnen sind noch im spiel ;-)

    davon haben sich 6 für die nächste tv-debatte qualifiziert

    Biden, Buttigieg, Klobuchar, Sanders, Steyer, and Warren

    2 davon (Klobuchar und Steyer) und ein reicher Medienmogul laufen noch unter den anderen

    ---------------------------------------------------------------

    p.s.: ob ein ehemaliger republikaner der selbst in NY kaum viele stimmen bekommen wird tatsächlich eine chance hat (wie "unsere" bewertung der anderen erwartet) ist für mich eher fraglich

    die nächsten umfragen in TX, CA und NY (wo er einen grossteil seiner tv-ausgaben getätigt hat) werden uns darüber erste informationen liefern

    die anderen anderen (incl. yang) sind........ nun very loooong shots

    Klobuchar und Steyer ...... naja ... genug gesagt

    biden:er hat seine 25-30% aber das wars (wenn die anderen sich nicht selbt zerstören)

    sanders: er hat seine anhänger, aber viel luft nach oben ist da eher nicht

    warren: im moment gerade auf dem weg nach unten, ist aber trotzdem immer noch die kandidatin die von den meisten als mögliche 2.wahl genannt wird; ausserdem hat sie von den wirklichen kandidaten noch am wenigsten in tv-werbung investiert

    wenn sie den turn around richtig getimed für die ersten vorwahlen schafft würde das sehr für ihre electability sprechen

    schau ma mal

    Buttigieg: flying high - schau ma mal ob er der sonne zu nahe kommt und seinen moment im spotlight übersteht,

    seine schwächen sind seine 1% bei blacks and latinos

    spannend :-))

    bin auf abweichende meinungen gespannt

  • RE: wer noch im rennen ist und wie ich das rennen derzeit sehe

    drui (MdPB), 04.12.2019 00:19, Antwort auf #64
    #65

    Ich sehe das ähnlich, Warren nach wie vor vorne mit Abstand zu Biden, dessen Absturz ständig prognistiziert wird, aber bislang nicht realisiert wurde, Sanders und Buttigieg mit Problemen bei Schwarzen (Pete auch bei Latinos) und einem niedrigeren ceiling, Bloomberg mit minimalen Chancen. Von den Mitte-Kandidaten/innen könnte noch die eine oder der andere kurz aufflackern, aber auch da werden es bald deutlich weniger Kandidaten. Die Aktie Andere ist meiner Meinung nach um den Faktor 3 zu hoch.

    Der Wahlkampf von Kamela war sicher eine große Enttäuschung. Der Wahlkampfmanager soll sehr unschön mit den Mitarbeitern umgegangen sein und hatte wohl auch strategisch wenig drauf. Harris ist eigentlich sehr gut im Debattieren, das kam aber nur bei einer Debatte so rüber und sie war oft schlecht vorbereitet. Und ein gutes Thema hat sie auch nicht gefunden.

  • RE: wer noch im rennen ist und wie ich das rennen derzeit sehe

    Bergischer, 04.12.2019 00:27, Antwort auf #64
    #66

    15 kandidatInnen sind noch im spiel ;-)

    spannend :-))

    Jo, spannend allemale!

    ... da gibt es nämlich für mich noch einen "gewichtigen" - aber schwer zu kalkulierenden Aspekt - bei dem Rennen der "over 70ties" - "Gesundheit" - die ich selbstverständlich allen wünsche.

    Noch scheinen Joe`s Anhänger seine mentalen "Aussetzer" zu "tolerieren" - was aber, wenn diese im Laufe des "Rennens" zunehmen ?! - oder Bernie`s Körper irgendwann "streikt" ?!

    p.s.: ob ein ehemaliger republikaner der selbst in NY kaum viele stimmen bekommen wird tatsächlich eine chance hat (wie "unsere" bewertung der anderen erwartet) ist für mich eher fraglich

    ... sehe ich ähnlich - hier gilt imho wohl die Erwartung: "neue Besen kehren gut" vor allem wenn der "Bloomberg Besen" aus Gold besteht und mit Diamanten besetzt ist - aber ob sich wirklich die Mehrheit der Dems und andere "kaufen" lassen ?! - ich denke eher nicht ... ansonsten müsste Steyer ja auch deutlich besser plaziert sein, als ...

    Buttigieg: mal abgesehen davon, dass ich den "Typ" inhaltlich für den absoluten Horror halte - vermag ich mir immer noch nicht richtig vorzustellen, das "prüde" Dem`s ein "schwules" Ehepaar ins Weisse Haus "einziehen" lassen wollen ...

    ... und Elisabeth ?! ... seit gut einem Monat im "Sinkflug" ...

    von daher gilt der Eingangssatz: Jo, spannend allemale!

  • RE: wer noch im rennen ist und wie ich das rennen derzeit sehe

    Mirascael, 05.12.2019 18:01, Antwort auf #66
    #67

    Kann mir absolut nicht vorstellen, dass es Biden oder Sanders werden - sind beide schlichtweg zu alt.

    Von daher habe ich mit Aktien von Warren, Buttigieg und anderen eingedeckt, bis zu so insgesamt 70. Muss schliesslich die Harris-Verluste wieder einspielen ;)

  • Alles im Fluss

    Wanli, 05.12.2019 18:30, Antwort auf #66
    #68

    Noch scheinen Joe`s Anhänger seine mentalen "Aussetzer" zu "tolerieren" - was aber, wenn diese im Laufe des "Rennens" zunehmen ?!

    Es wird höchste Zeit, dass Joe mal bei einer Fernsehdebatte mehr in den Fokus rückt; immerhin werden bei der nächsten Debatte schon weniger Kandidaten auf der Bühne stehen und Biden wird dadurch mehr Redezeit erhalten - hoffentlich mit (für ihn) desaströsen Konsequenzen.

    Gerade macht ja ein kurzes Video die Runde, das den ehemaligen Vize bei einem Wahlkampfauftritt zeigt; er erzählt von seinen haarigen Beinen und schwärmt von Kindern, die diese streicheln und auf seinem Schoß herumspringen; dann noch irgendwas über Kakerlaken. Gebt Euch das gut einminütige Filmchen ruhig mal:

    https://www.youtube.com/watch?v=3DbE2SmV2bs

    Ehrlich, liebe Demokraten: Das KANN nicht Euer Ernst sein!

    ... sehe ich ähnlich - hier gilt imho wohl die Erwartung: "neue Besen kehren gut" vor allem wenn der "Bloomberg Besen" aus Gold besteht und mit Diamanten besetzt ist - aber ob sich wirklich die Mehrheit der Dems und andere "kaufen" lassen ?! - ich denke eher nicht ... ansonsten müsste Steyer ja auch deutlich besser plaziert sein, als ...

    Steyer hat sich mit millionenschwerer Fernsehwerbung immerhin die Teilnahme an der letzten Debatte quasi erkauft; allerdings ist seine Fanbasis trotzdem recht überschaubar. Bloomberg sollte als Kandidat etwas stärker sein, aber wie das für einen Sieg reichen soll, ist mir schleierhaft - vor allem in Anbetracht seiner Strategie, die ersten vier Vorwahlen mehr oder weniger auszusitzen.

    Buttigieg: mal abgesehen davon, dass ich den "Typ" inhaltlich für den absoluten Horror halte - vermag ich mir immer noch nicht richtig vorzustellen, das "prüde" Dem`s ein "schwules" Ehepaar ins Weisse Haus "einziehen" lassen wollen ...

    Ob die sexuelle Orientierung heute noch so ein großer Manko wäre? Mittlerweile unterstützen ja etwa zwei Drittel in Umfragen die Schwulenehe. Der Inhalt ist da schon eher ein Problem - mMn nicht "der Horror", sondern einfach viel zu vage. Pete ist ohne Zweifel ein großes Kommunikationstalent, aber gleichzeitig auch eine Katze im Sack; zudem lassen sich aus seiner Bürgermeistertätigkeit in der viertgrößten Stadt Indianas halt auch weniger national relevante politische Positionen ableiten als etwa aus einer Zeit als Gouverneur oder Senator. Im Vergleich zu Biden (oder selbstredend Trump) natürlich trotzdem Gold.

    ... und Elisabeth ?! ... seit gut einem Monat im "Sinkflug" ...

    Jo, das stimmt, aber das würde ich jetzt nicht einfach blind weiterschreiben. Dass Umfragewerte schwanken, ist ja gerade bei Vorwahlen (wo die meisten Wähler halt deutlich weniger festgelegt sind als bei der eigentlichen Wahl) Usus. Lizzie hat ja in den letzten Wochen keinen kapitalen Bock geschossen, ihre Werte können sich auch schnell wieder erholen. Ihre Konkurrenten sind nun wahrlich auch nicht perfekt. In der ersten Novemberhälfte wurde mal gefragt nach der Zweitwahl der Anhänger diverser Kandidaten und das Ergebnis darf Warren auch durchaus Mut machen.

    https://twitter.com/kabir_here/status/1201668070932123648

    Ironischerweise begannen Warrens Probleme ja damit, dass sie sich vergleichsweise energisch hinter Bernies Idee einer komplett staatlichen Krankenversicherung stellte, was sie lange vermieden hatte - ein Einbruch, der paradoxerweise wiederum Sanders bessere Umfragezahlen bescherte.

    https://theweek.com/articles/881221/why-elizabeth-warren-falling-polls-blame-med icareforall

    -----

    Unterm Strich finde ich vor allem eines erstaunlich: wie wenig nämlich die Umfragenspitzenreiter die demokratische Parteibasis widerspiegeln.

    Wenn man mal Joe, Bernie, Liz und Pete anschaut, dann...

    - findet sich nur eine Frau, obgleich die Frauen (Kandidatinnen wie Wählerinnen) einen großen Anteil an dem überzeugnden demokratischen Wahlsieg in den letzten Midterms hatten;

    - ist nur ein Kandidat jünger, obwohl die Demokraten bei Präsidentschaftswahlen oft gute Erfahrungen mit jüngeren Politikern gemacht haben (siehe Kennedy, Carter, Clinton und Obama);

    - gibt es in dem Quartett keine(n) Farbige(n), obwohl ein Gutteil der Wählerbasis sowie der letzte Demokrat, der das weiße Haus erobern konnte, farbig sind.

    “We just don't understand how we've gotten to a point now that there's more billionaires in the 2020 race than there are black people,” Booker told BuzzFeed. “At a time when one of the very themes of the Democratic Party is that billionaires and millionaires shouldn’t shape the rules to benefit them — and not folks like Kamala who have authentic connections to millions of voters around this country.”

    https://www.salon.com/2019/12/04/booker-on-democratic-field-theres-more-billiona ires-in-the-2020-race-than-there-are-black-people/

    Die gerade ausgeschiedene Kamala Harris, einst als sehr stark eingeschätzt, hätte diese drei Qualitäten gehabt - es hat ihr nichts genützt. Cory Booker, Julian Castro, Amy Klobuchar oder Kirsten Gillibrand weisen immerhin jeweils zwei der genannten Eigenschaften auf, alle vier sind schon raus oder in ernsten Schwierigkeiten. Eigentlich schon etwas erstaunlich.

    https://fivethirtyeight.com/features/how-did-the-democrats-end-up-with-a-2020-fi eld-so-white-and-male/

    EDIT

    die nächsten umfragen in TX, CA und NY (wo [Bloomberg] einen grossteil seiner tv-ausgaben getätigt hat) werden uns darüber erste informationen liefern

    Hier eine aktuelle Umfrage aus Kalifornien:

    With less than two months before voting starts in Iowa’s Democratic caucuses and three months before California’s March 3 primary, “the race is really unusually fluid,” said Mark DiCamillo, director of the Berkeley IGS poll of voters likely to go to the polls in the Democratic primary.

    “Voters are struggling and not sticking with their candidates,” he said. “They are moving around from candidate to candidate.”

    Bloomberg appears ill-equipped to break into the mix. The poll, which was taken Nov. 21-27, just as Bloomberg started advertising in California and elsewhere on Nov. 25, found that he began his campaign with one of the most negative images of any candidate in the field. About 40% of the likely Democratic primary voters surveyed viewed him negatively, and just 15% had a positive impression.

    https://www.latimes.com/politics/story/2019-12-05/democrats-2020-race-california -poll

  • RE: Alles im Fluss

    Bergischer, 06.12.2019 00:29, Antwort auf #68
    #69

    Steyer hat sich mit millionenschwerer Fernsehwerbung immerhin die Teilnahme an der letzten Debatte quasi erkauft; allerdings ist seine Fanbasis trotzdem recht überschaubar.

    Jemand der sein Vermögen auch mit dem Verkauf von fossiler Kohle gemacht hat und sich dann als "Umweltprophet" inszeniert, darf sich eben nicht wundern, wenn er ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommt. Tulsi hat es in der letzten Debatte dann auch ausgesprochen: "Wer im Jahr mehr Kohle verkauft als das gesamte UK, muss sich den Vorwurf von "Wasser predigen und selbst Sekt trinken" gefallen lassen.

    Jo, das stimmt, aber das würde ich jetzt nicht einfach blind weiterschreiben. Dass Umfragewerte schwanken, ist ja gerade bei Vorwahlen (wo die meisten Wähler halt deutlich weniger festgelegt sind als bei der eigentlichen Wahl) Usus. Lizzie hat ja in den letzten Wochen keinen kapitalen Bock geschossen, ihre Werte können sich auch schnell wieder erholen.

    Selbstredend sind Umfragewerte "nicht in Stein gemeisselt" - ob aber ihre Forderung einer quasi Wiedereinführung der Wehrpflicht (Ausweitung des Selective Service System mit Sanktionen für junge Leute, die sich nicht registrieren lassen...) in der letzten Debatte - für "linke" Dems nicht ein "kapitaler Bock" ist, wage ich mal zu bezweifeln und wie schon "geschrieben": "Missionieren" von "Meinungsfreiheit" in "diktatorischen" Regimen (Hongkong) mit "Sanktionen" gegen Nord Korea, China, Russland und Iran als "nützliches" Mittel zu bezeichnen ... ?!

    ... will eigentlich nur sagen, dass ihre Aktie in unserem Markt - zu so einem relativ "frühen" Zeitpunkt - imho lange deutlich zu hoch gehandelt wurde - habe sogar mal Warren Aktien für 71 verkaufen können.

    Ob die sexuelle Orientierung heute noch so ein großer Manko wäre? Mittlerweile unterstützen ja etwa zwei Drittel in Umfragen die Schwulenehe. Der Inhalt ist da schon eher ein Problem - mMn nicht "der Horror", sondern einfach viel zu vage. Pete ist ohne Zweifel ein großes Kommunikationstalent, aber gleichzeitig auch eine Katze im Sack; zudem lassen sich aus seiner Bürgermeistertätigkeit in der viertgrößten Stadt Indianas halt auch weniger national relevante politische Positionen ableiten als etwa aus einer Zeit als Gouverneur oder Senator. Im Vergleich zu Biden (oder selbstredend Trump) natürlich trotzdem Gold.

    Zwischen der "Unterstützung der Schwulenehe" und dem "Einzug" eines solchen ins "heilige" "White House" ist es - in meinen Vorstellung der amerikanischen "Moralgesellschaft" - noch ein (sehr) weiter Weg ...

    ... und die Army in Mexiko gegen vermeindliche Drogenkartelle einsetzen wollen ... ich frage mich, wie gross der Aufschrei bei den Dems wäre, wenn Dumpf so eine Forderung postulieren würde ... soviel zu "Im Vergleich zu Biden (oder selbstredend Trump) natürlich trotzdem Gold ..."

  • RE: Alles im Fluss

    Wanli, 06.12.2019 00:49, Antwort auf #69
    #70

    Hab noch nie gelesen, dass Liz die Wehrpflicht wieder einführen wolle, eine schnelle Googlesuche hat auch nichts in der Richtung zu Tage gefördert. Hast Du dazu ne Quelle?

    Buttigiegs Pläne zur Invasion Mexikos existieren jedenfalls mit Sicherheit nicht, dieser hanebüchene Vorwurf wurde bei der letzten Debatte von Gabbard erhoben, missversteht Pete dabei aber komplett (vermutlich mit Absicht).

    https://www.sacbee.com/news/politics-government/capitol-alert/article237609569.h tml

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