Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: WDR kurz vor der Pleite?

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  • RE: #allesdichtmachen - und das Schenkelklopfen der Aluhüte ...

    gruener (Luddit), 26.04.2021 01:27, Antwort auf #35
    #41

    und AfD Quernichtdenker u. Rechtsausleger Coronaleugner - "widerlich", nur noch zum Fremdschämen!

    allerdings muss man den etwa 50 künstlern wohl oder übel zurufen:

    bleibt standhaft! lasst euch nicht verbiegen! denkt und handelt weiterhin gegen den strich!

    Ein guter Freund (38) von mir liegt in der Kölner Uniklink und kämpft gerade auf der Intensiv um sein Leben .................. um es frei nach Moderator Tobias Schlegl, der auch Notfallsanitäter ist, zu sagen: "Die Schauspieler(innen) von '#allesdichtmachen' und Gruener können sich ihren " boshaften Zynismus" gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben".

    Ein Kommentar von Volker Probst der mir aus der Seele spricht:

    nachdem nun einigermaßen klar scheint - ob eines weiteren posts in diesem thread - dass die im vorpost angeführte erkrankung vermutlich auf klare versäumnisse des arbeitgebers zurückzuführen ist (möglicherweise auch auf leichtfertigkeit, aber das ist sehr schwer zu beurteilen), stellt sich die frage nach dem zusmmenhang mit der aktion "allesdichtmachen". ich sehe keinen zusammenhang.

    aber das ganze wirft eine wichtige frage auf: ist lachen immer erlaubt? darf man auch in notsituationen satirisch oder gar zynisch unterwegs sein?  frei nach jean genet: zynismus ist der geglückte vrrsuch, die welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. (ich beworte die fragen mit einem klaren, eindeutigen ja!)

    mit selbigen fragen war auch charlie chaplin konfrontiert - anlässlich seines meisterwerks "der große diktator" - ; ernst lubitsch traf es ebenso anlässlich der urausführung von "to be or not to be" und nicht zuletzt billy wilder bei seinem wunderbaren film "eins, zwei, drei".

    und die nächste festhaltung: darf man bestimmmte aussagen auch dann tätigen, wenn man damit gefahr läuft, beifall von der falschen seite zu bekommen? man darf es nicht nur, man muss es sogar. ansonsten wäre die meinungsfreiheit das papier nicht wert, auf dem sie stets verkündet wird.

    was man aber auch muss, ist genau zu eruieren, wen man zitiert, wenn einem etwas "aus der Seele spricht". man sollte wissen, welche intentionen der schreiber eigentlich verfolgt. und manchmal ist es dann ja auch sinnvoll, einen solchen text nicht zu verlinken. im vorliegenden fall hätte der link zu N-TV geführt, einem boulevard-nachrichtenmagazin, das weniger für kritischen und gut recherchierten journallismus bekannt ist denn für populistisches geschmiere a la bild-zeitung und das auch gerne einmal hetzt gegen andersdenkende. vor allem ein klares mediales feindbild hat: den öffentlich-rechtlichen rundfunk.

    hier der link zum text von volker probst: https://www.n-tv.de/leute/Danke-Jan-Josef-Liefers-und-Co--article22510006.html

    grade einem linken grünen hätte (negativ) auffallen müssen, welcher sprachduktus in dem kommentar verwendet wird, wie personen, deren meinung man nicht teilt, gezielt verunglimpft werden. man hätte zudem einen blick werfen können auf die bisherige corona-berichterstattung des besagten mediums. auch da hätten sofort alle alarmglocken leuchten müssen.

    aber vielmehr macht man sich einen nun wirklich hirnrissigen ausspruch des extra 3 moderators tobias schlegl zu eigen: "Die Schauspieler(innen) von '#allesdichtmachen' und Gruener können sich ihren " boshaften Zynismus" gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben". wir sollten alle hoffen, dass die genannten personen samt fan-gemeinden selbiger aufforderung nicht nachkommen werden. es gäbe dann nämlich vermutlich kein einziges funktionierendes beatmungsgerät mehr in deutschland.

    im weiteren sollte man sehr wohl darauf achten, gegen wen man hetzt und welchen shitstorm man unterstützt, zumal wenn es gegen privatpersonen geht.

    die aktion "allesdichtmachen" schreibt mittlerweile auf ihrer seite: "Wenn Videos von dieser Seite verschwinden, dann heißt das nicht zwingend, dass die jeweiligen Leute sich distanzieren. Es kann genausogut bedeuten, dass jemand sich einfach nicht in der Lage sieht, diesen Shitstorm auszuhalten, oder seine Familie schützen will." einen beitrag dazu hat der wahlfieber-user bergischer geliefert. auch grüne hetze wirkt ähnlich wie rechte hetze. was ich wiederum wirklich zum fremdschämen fände, wäre ich in selbiger partei noch aktiv.

    schlussbemerkung: ich habe mich während meiner aktiven zeit bei den grünen immer wieder dafür eingesetzt, dass das grüne prinzip "betroffenen-politik" (soll heißen: betroffene sind für ihren politik-bereich primär zuständig) schnellstens negiert wird. es kommt nur selten etwas gutes dabei raus.

    ******

    edit:

    was bei bergischer und seinen post-likern bewusst unter den teppich fällt - vermutlich auch, weil unerwünscht - ist die eigentlich intention der aktion "alles dicht machen". dazu schreiben die initiatoren:

    Vielmehr geht es uns um die Corona-Politik, ihre Kommunikation und den öffentlichen Diskurs, der gerade geführt wird. Wir üben Kritik mit den Mitteln von Satire und Ironie. Wenn man uns dafür auf massivste Art und Weise beschimpft und bedroht, ist das ein Zeichen, dass hier etwas ins Ungleichgewicht geraten ist.

    Wir lassen uns auch nicht in eine Ecke stellen mit Rechten, Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern. Auch die AfD steht für alles, was wir ablehnen. Wenn man sich nicht traut, Selbstverständlichkeiten anzumahnen, weil man Applaus von der falschen Seite fürchtet, dann zeigt das allenfalls, daß der Diskurs in eine Schieflage geraten ist.

    Nicht alle in dieser Gruppe sind Gegner eines wie auch immer gearteten Lockdowns. Einige schon. Aber darum geht es nicht. Wir behaupten auch nicht, es besser zu wissen und auch nicht, dass alle Maßnahmen falsch sind. Es geht nicht um Viren, Zahlen oder Kurven. Es geht um die Art, wie Staat und Bürger interagieren, und um die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Es geht darum, daß Kritik am Lockdown ein legitimer Standpunkt ist, der sich mit Argumenten und Fakten untermauern läßt. Es geht um den Blick auf die Schäden, die die Corona-Maßnahmen auf vielerlei Art anrichten. Es geht darum, daß Kinder und Jugendliche um einen wichtigen Teil ihres Lebens betrogen werden. Es geht darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Es geht um eine Rhetorik von „Wir” und „Gemeinsamkeit”, die schon deswegen falsch ist, weil offensichtlich nicht “wir alle” da “gemeinsam” drinstecken, sondern in sehr unterschiedlichem Maße: Die Schere von Arm und Reich geht immer weiter auf. Es geht am Ende auch um den bekannten Slogan: Leave no one behind.

    Wir sind bei all jenen, die zwischen die Fronten geraten sind. Den Verängstigten, den Verunsicherten und Eingeschüchterten und jenen, die verstummt sind. Uns geht es darum, endlich offen, respektvoll und auf Augenhöhe miteinander zu reden.

    und ganz zum schluss:

    Übrigens: #FCKNZS

    https://allesdichtmachen.de/

  • RE: #allesdichtmachen - und das Schenkelklopfen der Aluhüte ...

    Bergischer, 26.04.2021 03:29, Antwort auf #41
    #42

    nachdem nun einigermaßen klar scheint - ob eines weiteren posts in diesem thread - dass die im vorpost angeführte erkrankung vermutlich auf klare versäumnisse des arbeitgebers zurückzuführen ist (möglicherweise auch auf leichtfertigkeit, aber das ist sehr schwer zu beurteilen), stellt sich die frage nach dem zusmmenhang mit der aktion "allesdichtmachen". ich sehe keinen zusammenhang.

    ... es gibt Menschen die "sehen" nur das was sie "sehen" wollen ... alles was nicht "in den Kram passt" ist nicht existent:

    Am Sonntag reagierten vor allem Ärzte und Krankenhauspersonal mit einer eigenen Gegenaktion: "#allemalneschichtmachen". Unter dem Hashtag veröffentlichten sie auf Twitter ihre Erfahrungen in der Corona-Pandemie. Initiiert wurde die Aktion von Notärztin und Bloggerin Carola Holzner, im Netz bekannt als "Doc Caro". Sie rief die an "#allesdichtmachen" beteiligten Künstler dazu auf, für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. "Ihr habt eine Grenze überschritten", sagte Holzner, Leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Essen, in einem Instagram-Video. "Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun."

    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/kritik-allesdichtmachen-101.html

    aber vielmehr macht man sich einen nun wirklich hirnrissigen ausspruch des extra 3 moderators tobias schlegl zu eigen: "Die Schauspieler(innen) von '#allesdichtmachen' und Gruener können sich ihren " boshaften Zynismus" gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben". wir sollten alle hoffen, dass die genannten personen samt fan-gemeinden selbiger aufforderung nicht nachkommen werden. es gäbe dann nämlich vermutlich kein einziges funktionierendes beatmungsgerät mehr in deutschland.

    Hinweis: kein mechanisches Beatmungsgerät, sondern das organische ...

    im vorliegenden fall hätte der link zu N-TV geführt, einem boulevard-nachrichtenmagazin, das weniger für kritischen und gut recherchierten journallismus bekannt ist denn für populistisches geschmiere a la bild-zeitung und das auch gerne einmal hetzt gegen andersdenkende. vor allem ein klares mediales feindbild hat: den öffentlich-rechtlichen rundfunk.

    How ... der Expertisen-Medienkritiker hat gesprochen. Du scheinst N-TV ja wirklich gründlich studiert zu haben?! Leider ist keines deiner Vorurteile zutreffend. Seit gut einem halben Jahr ist mein erster Click nicht mehr der Spiegel, sondern N-TV (Text): die meisten politischen Kommentare 1. Sahne, die Aktualität und die von dir gescholtene Corona Infos sind top uvm imho einfach gut (besser). Populistisches Geschmiere - was immer das auch sein soll - lese ich nicht und ein Feindbild: öffentlich-rechtlicher Rundfunkt ist mir noch nicht aufgefallen - wenn vorhanden sollte n-tv doch eigendlich genau deine "Kragenweite" sein ...

    Die Schere von Arm und Reich geht immer weiter auf. Es geht am Ende auch um den bekannten Slogan: Leave no one behind.

    Wir sind bei all jenen, die zwischen die Fronten geraten sind. Den Verängstigten, den Verunsicherten und Eingeschüchterten und jenen, die verstummt sind. Uns geht es darum, endlich offen, respektvoll und auf Augenhöhe miteinander zu reden.

    Amen!

    Sorry, aber solch einen "hanebüchenen" Rechtfertigungsversuch kann man doch wirklich nicht mehr ernst nehmen: Sozialkritik ?! Wo haben die "edlen Ritter" denn die "versteckt"?! - aber wahrscheinlich bin ich einfach nur zu blöde um die "Kunst" zu erkennen ... Zu hinterfragen ist auch wer ist eigendlich "wir"?! Mein Kenntnisstand ist, dass inzwischen fast die Hälfte der Beteiligten sich von der Aktion - begründet - distanziert hat. Und "last but not least" der vorgehaltene Mangel an Kommunikation und öffentlichen Diskurs. Dazu sagt der Präsident der Deutschen Filmakademie Ulrich Matthes treffend:

    „Dieser Diskurs wird seit einem Jahr medial geführt. Der wird im Bundestag geführt, den führen die Stammtische, den führen wir permanent alle“, sagte Matthes. „Und die Kolleginnen und Kollegen beklagen mittels dieser vermeintlichen Satire, dass dieser Diskurs nicht stattfände, und geben damit – und das ist meine Hauptkritik – indirekt Schützenhilfe für die ,Querdenker‘-Szene und die AfD.“

    Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article230629757/allesdichtmachen-Ulrich-Matthes -kritisiert-Videos-zur-Corona-Politik.html

  • Berliner Lungenarzt empfiehlt: #einfachmalneschichtmachen

    Eckhart, 26.04.2021 12:36, Antwort auf #42
    #43

    +++ 11:36 Berliner Lungenarzt empfiehlt: #einfachmalneschichtmachen +++
    Auf die Künstleraktion #allesdichtmachen hat der Berliner Infektiologe und Pneumologe Norbert Suttorp eine Replik parat: #einfachmalneschichtmachen. Der Hashtag trendet seit dem Wochenende auf Twitter - und hat nichts anderes im Sinn, als auf die Lage der Intensivstationen aufmerksam zu machen. "Ich fand das eine gute Antwort", sagt Suttorp, der an der Berliner Charité arbeitet, im ntv-Interview. Die Belastung auf den Intensivstationen sei enorm. "Es sind noch Patienten aus der zweiten Welle da, da kommt schon die nächste angerollt. Es gibt keine Pause. Früher, mit ein oder zwei ECMO-Geräten auf der Intensiv, war man ganz aufgeregt - im Sinne von 'Hoffentlich kriegen wir das hin'. Und jetzt läuft das Sechs- bis Siebenfache. Von 18 Patienten sind 13 an einer ECMO. Das zeigt ja auch, wie ausgereizt das System ist."
    xxxxxxxxx
    Ok, nichts für Gruener, der klopft sich noch die Schenkel vor lauter Begeisterung über das lächerlichmachen der Leute, die den Laden am laufen halten.

  • RE: #allesdichtmachen - und das Schenkelklopfen der Aluhüte ...

    drui (MdPB), 26.04.2021 21:33, Antwort auf #41
    #44

    Wir lassen uns auch nicht in eine Ecke stellen mit Rechten, Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern. Auch die AfD steht für alles, was wir ablehnen. Wenn man sich nicht traut, Selbstverständlichkeiten anzumahnen, weil man Applaus von der falschen Seite fürchtet, dann zeigt das allenfalls, daß der Diskurs in eine Schieflage geraten ist.

    Das Statement zeigt meiner Ansicht nach weniger einen "Diskurs in Schieflage" (oder gar ein "das darf man ja nicht mehr sagen" a la AfD), sondern eine schlechte Kommunikation der eigentlichen Absichten bzw. der eigenen Frustrationen oder Kritik. Schauspieler können gut Rollen spielen, sind aber keine Experten hinsichtlich Ironie und Humor. Wenn Angehörige von Corona-Toten und die Beschäftigten in Gesundheitsberufen (und nicht nur die) sich dermaßen beleidigt fühlen, Reichsbürger, AfDler und Rechtspopulisten aber durchweg frohlocken und jubeln, darf man seine Kommunikationsstrategie durchaus mal hinterfragen, statt die Schuld bei anderen zu suchen.

    Dass die Videos bei Dir anders ankommen heißt ja nicht, dass Du in der rechtsverschwörerischen Ecke stehst, aber Du gibst Dir ev. wenig Mühe, die Problematik unterschiedlicher Rezeptionen zu erkennen. Zur Meinungsfreiheit gehört, dass man provokant sein darf. Aber auch, dass man den "Shitstorm" danach aushalten muss. Es gibt sehr berechtigte Kritik an Bundesregierung und Ländern hinsichtlich der Coronapolitik sowohl von Fans von Lockerungen/ Freiheitsrechten als auch von Fans von Sicherheit/ Gesundheitsschutz, weil sowohl unwirksame  Maßnahmen beschlossen wurden als auch die richtigen zu spät oder gar nicht. Da ist es schwer, die Kritik an der richtigen Stelle, zum richtigen Zeitpunkt und mit dem richtigen Ton und Argumenten anzubringen. In den "ironischen" Videos ist das offensichtlich nicht gelungen, was ich bedauere.

  • RE: Berliner Lungenarzt empfiehlt: #einfachmalneschichtmachen

    gruener (Luddit), 26.04.2021 23:19, Antwort auf #43
    #45

    xxxxxxxxx
    Ok, nichts für Gruener, der klopft sich noch die Schenkel vor lauter Begeisterung über das lächerlichmachen der Leute, die den Laden am laufen halten.

    #fckdch

  • RE: #allesdichtmachen - und das Schenkelklopfen der Aluhüte ...

    gruener (Luddit), 27.04.2021 03:08, Antwort auf #42
    #46

    aber vielmehr macht man sich einen nun wirklich hirnrissigen ausspruch des extra 3 moderators tobias schlegl zu eigen: "Die Schauspieler(innen) von '#allesdichtmachen' und Gruener können sich ihren " boshaften Zynismus" gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben". wir sollten alle hoffen, dass die genannten personen samt fan-gemeinden selbiger aufforderung nicht nachkommen werden. es gäbe dann nämlich vermutlich kein einziges funktionierendes beatmungsgerät mehr in deutschland.

    Hinweis: kein mechanisches Beatmungsgerät, sondern das organische ...

    meine lunge ist - wie bei allen menschen und vielen tieren - weder ein mechanisches noch ein irgendwie geartetes organisches beatmungsgerät, sondern ein (inneres) organ, das der atmung resp. dem gasaustausch zwischen luft und blut dient.

    für das gerät hingegen gilt, zumindest laut wikipedia: Ein Beatmungsgerät oder Respirator ist eine elektrisch, heute von Mikrocontrollern gesteuerte, elektromagnetisch oder pneumatisch angetriebene Maschine zur Beatmung von Personen mit unzureichender oder ausgesetzter Eigenatmung.

    *********

    da für dich offenbar ironie, zynismus oder gar nur lachen an der stelle fehlplatziert sind, somit lediglich fakten - also am ende lediglich bedeutungsschwangerer ernst - wichtig scheinen, sollte dies auch für die opponenten von #allesdichtmachen gelten.

    und falls du wirklich den satz von schlegl so interpretierst, dass er damit die lungen der kritiker gemeint hat, dann bedeutet das wohl, dass du - eimal konsequent weiter und entsprechend zu ende gedacht - wünscht, all diese kritiker mögen an ihrem "boshaften zynismus" elendig ersticken. du wünscht dir also nichts geringeres als deren tod. aber keinen schnellen, sondern einen überaus qualvollen tod. durchaus spannend zu lesen. grüne einmal mehr in höchstform. (eigentlich müsste ich sogleich wieder maxim biller zitieren...)

    so gesehen war es schon mal eine sehr gute entscheidung von dir, zu n-tv als morgenlektüre zu wechseln, da viele betroffene im dienste der öffentlich-rechtlichen stehen.

    (ps: ich habe mehrfach erwähnt, welches meine politischen schwerpunkte gewesen sind und welche positionen ich in diesen bereichen eingenommen hatte. du darfst also davon ausgehen, dass ich auch, den sender n-tv betreffend, über einblicke verfüge bzw. verfügt habe, die den meisten menschen verborgen bleiben.)

  • RE: #allesdichtmachen - und das Schenkelklopfen der Aluhüte ...

    Eckhart, 27.04.2021 09:59, Antwort auf #46
    #47

    (ps: ich habe mehrfach erwähnt, welches meine politischen schwerpunkte gewesen sind und welche positionen ich in diesen bereichen eingenommen hatte. du darfst also davon ausgehen, dass ich auch, den sender n-tv betreffend, über einblicke verfüge bzw. verfügt habe, die den meisten menschen verborgen bleiben.)

    Da ich hier schon jahrelang als user aktiv bin, kann ich nur feststellen, dass du seit vielen Jahren sehr zurückhaltend bist, was deine politischen Schwerpunkte, die du ja anscheinend hattest, sehr geschickt verbirgst. Denn wer dich hier erst seit 10 Jahren oder so erlebt, weiß davon nichts. Eher ein zynischer Motzkopf mit pawlowschem Dagegen-Reflex auf alles was irgendwie mit Grünen zu tun hat. Und was dich dermassen entfremdet hat, bleibt mir auch unbekannt. Vielleicht hat idir irgendjemand deinen Wunsch(versorgungs-)posten weggeschnappt?

    Jedenfalls kommst du rüber wie eine Art Soloversion von Waldorf und Statler, nicht so lustig, dafür immer wieder unflätig. :-(

  • RE: #allesdichtmachen - mit "Aluhüten" zu ...

    Bergischer, 27.04.2021 14:31, Antwort auf #46
    #48

    ... diskutieren ist "Perlen vor die Säue werfen" oder um die komplette Bibeltextstelle (Luther) zu zitieren: „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“ ...

    da für dich offenbar ironie, zynismus oder gar nur lachen an der stelle fehlplatziert sind, somit lediglich fakten - also am ende lediglich bedeutungsschwangerer ernst - wichtig scheinen, sollte dies auch für die opponenten von #allesdichtmachen gelten.

    ... diese Erkenntnis sollte man nach dem Ansehen des WDR Interviews mit Jan Josef Liefers zu den Videos "gewinnen". Entweder ist der bis zum Stehkragen "dicht" oder er ist real (ohne Drehbuch) ein "Vollpfosten" - mit "Aluhut" auf der rechten Hälfte des Platzes?! "Lügenpresse" und ominöse Wissenschaftler die gänzlich andere Erkenntnisse haben als die der Regierung, dementieren und dann wieder doch nicht ... Auffällig ist auch - parallel zu Gruener - die Ignoranz - in Bezug auf die Corona-Opfer, Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte.

    https://youtu.be/aIfy3vlQZz0

    mit (noch "entpeinlichtem") Text:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/allesdichtmachen-interview-liefers-100.html

  • Mehr Demokratie, mehr Kritik wagen!

    GrouchoMarx, 27.04.2021 16:58, Antwort auf #48
    #49

    Es geht bei der Diskussion um #allesdichtmachen im Grunde nur um Eines: Einige Dutzend Schauspieler und Schauspielerinnen haben sich nicht so verhalten, wie es von ihnen erwartet wird. Kurzum: Sie haben sch politisch nicht korrekt verhalten.

    Doch statt diese abweichende Meinung hinzunehmen ohne sie zu teilen, sie nüchtern zu diskutieren, wie es beispielsweise CDU-Chef Laschet angeregt hat, wird auf die Abweichler eingedroschen. Man konfrontiert sie mit Vorwürfen, drängt sie in eine rechte Ecke und spricht ihnen Sinn, Verstand, Herz und Mitgefühl ab.

    Die Medien empören sich, der Mob schnaubt vor Wut und die Seele der politisch Korrekten kocht. Ihre Reaktionen und die Worte, die sie dabei wählen, sind allerdings verräterisch. Sie verfolgen offenbar den Zweck, die Andersdenkenden zu diskreditieren und nieder zu machen. Neudeutsch nennt man das, wie ich letztes Jahr anlässlich eines Youtube-Videos über die CDU lernen durfte, zerstören.

    Das sagt viel über die deutsche Gesellschaft aus, aber nur wenig Gutes. Kritik ist zunehmend unerwünscht, anderes Denken sowieso. Im Angesicht einer den Töd bringenden Krise ist Gemeinsinn gefragt, nicht der Widerspruch. Wenn aber alle das Selbe denken und sich uniformiert verhalten sollen, dann leben wir nicht mehr in einer Demokratie, vielmehr in einem Land wie Nordkorea.

    So, jetzt dürft ihr auch auf mich einprügeln. Ich bin gespannt, in welcher politschen Ecke ich landen werde. Weiß ich doch, es braucht nur ein falsches Post, und schon ist der Ruf auf ewig ruiniert.

  • RE: Mehr Demokratie, mehr Kritik wagen!

    drui (MdPB), 27.04.2021 22:17, Antwort auf #49
    #50

    So, jetzt dürft ihr auch auf mich einprügeln. Ich bin gespannt, in welcher politschen Ecke ich landen werde. Weiß ich doch, es braucht nur ein falsches Post, und schon ist der Ruf auf ewig ruiniert.

    Völlig politisch eckenlos einteilend finde ich Deinen Rant mindestens ebenso pauschal wie die Kritik an den Videos. Ich muss gestehen, ich habe wenig Videos gesehen und fast keines ganz, aber sie waren doch durchaus unterschiedlich. Und genauso unterschiedlich war und ist die Kritik an den Videos und sind die Kritiker der Videos, das ist doch völlig normal.

    Bei so einem emotionalen Thema - wenn z.B. ein Familienmitglied im Koma liegt - müsstest Du doch anerkennen, dass ein einziges zynisches Video ganz persönlich anekelt. Das ist keine staatliche, mediale oder parteiliche Verschwörung, da wird jemand ganz individuell maximal getriggert. Und natürlich gibt es andere, die das Thema für ihre Zwecke instrumentalisieren. Eine undifferenzierte Sichtweise und emotionale Diskussion führt uns hier echt nicht weiter. Und ich stehe weiter zur Auffassung: Wer austeilt, muss auch einstecken können. Manche der Beteiligten können das, andere weniger.

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